Dienstag, 21.02.2017
Jugend/Sport
     
Skater  
Stephan Thomsen: „Skaten
schockt voll. Einfach krass“


Hamburg, Holstenstraße. Zwölf Jugendliche harren bei nasskühlen Temperaturen an der Halfpipe aus und donnern mit hoher Geschwindigkeit die Rampe rauf und runter. Der eine macht einen Olli, der andere schlittert auf einer Stange entlang und balanciert gute vier Meter geradeaus und ein gerade einmal zehnjähriger Junge rollt die Halfpipe runter, macht unten eine elegante Drehung. “Ich skate schon seit ich sechs bin”, sagt der zehnjährige Daniel Schulz aus Bahrenfeld. “Ich will so werden wie Tony Howk”, ergänzt Daniel Schulz. Sein amerikanisches Vorbild wurde schon mehrfach ausgezeichnet und ist unter Jugendlichen als Vorbild sehr gefragt.

Der junge Skater ist an Händen und Knien geschützt, trägt eine dicke Jacke und einen Fahrradhelm. Seit zwei Stunden skaten die Jugendlichen und lieben es, stundenlang nach der Schule die Rampe rauf und runter du fahren. Für die älteren Skater sind Tricks wie Sliden, Schlittern und Primo kein Thema, die jüngeren schauen es sich ganz einfach ab: Heel-Stop, powerslide oder Kanadierbogen. “Skaten schockt voll. Einfach krass”, sagt der 15jährige Stephan Thomsen aus Wandsbek. Seine beliebtesten Plätze in Hamburg: Rampe in der Spaldingstraße, Rampe an der Holstenstraße und die große Skateranlange gegenüber dem Osdorfer Born. “Da fahr ich aber selten hin. Ist ganz schön weit”, sagt Thomsen. Wenn es vom Wetter her passt, skatet er jeden Tag.

SkaterSkaterJugendliche auf einer Skate-Anlage.