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Radfahren

Der Roller steht, das Auto bleibt kalt.
Und auch meine Füße berühren keinen Asphalt.
Ich steig`auf mein Fahrrad und düse davon.
Manchmal träum` ich vom Flug im Heißluftballon.
Auf den Boden zurück: Radfahren macht Spaß!
Bergauf und wieder bergab – dann gebe ich Gas.
Ich liebe Fahren auf dem Land und in der Stadt.
Mein Motto: ich fahr so gerne Rad.

Der Alkohol

Trinkst du zuviel Alkohol,
fühlst du dich oft nicht wohl.
Also schau nicht zu tief ins Glas
und wenn du trinkst, dann nur nach Maß.
Schüttele nicht zuviel in den Mund,
denke dran: zuviel Alkohol ist ungesund!

Die Liebe

Ein herrlicher Frühlingstag im Mai,
ich fahr' bei dir am Haus vorbei.
Ich sehe dich am Fenster steh'n
und möchte am liebsten zu dir geh'n.
Den gleichen Gedanken hast auch du,
du ziehst dir schnell an deine Schuh.
Du läufst die Treppe schnell herunter,
das macht die Sache schon sehr munter.
Du kommst zu mir und umarmst mich,
dann sagst du leis: Ich liebe dich!

Das Wort "Wenn"

Wenn das Wort "wenn" nicht wär',
wär' das Leben halb so schwer!
Es wird das Wort aber immer geben,
darum ist es nicht immer leicht im Leben."

Liebesgedicht

Ich sitz in der Schule und hab gleich Sport,
lieber möchte ich gehen von der Schule fort.
Zu dir nach Hause möchte ich zu gern,
anstatt in der Schule hier etwas zu lern'.
Auch haben wir heute das Fach Geschicht'.
Wen interessiert es? Dich? – Mich nicht!
Ich hoffe du denkst oft an mich,
ich mach es auch, denn ich liebe dich!

Gedichte schreiben

Die Sonne scheint mir ins Gesicht,
da fällt mir ein dieses Gedicht.
Man kann ja unendlich schreiben,
man sollte nur in der Sonne bleiben.
Einen Tipp möcht ich an dieser Stelle geben:
schreibt auch auf, was euch passiert im Leben!

Irgendwo im Multikulti-Land

Vom Lebensmittelmarkt komme ich her,
fast alle Regale sind leer.
Im Geschäft kaufen viele Menschen aus allen Herren Länder,
es bleiben oftmals nur leere Verkaufsständer.
Draußen vor dem Eingangstor,
schaut verschüchtert ein Deutscher hervor.
Er fragt mit ganz leiser Stimm':
"Ist auch noch etwas für mich drin?"
Wie er so geht an den Kassen vorbei,
sieht er viele Leute aus der Türkei.
Eine Menge gekauft und gefüllt ihre Taschen,
Zigaretten, Schnaps und andere Flaschen.
Wollte er noch kaufen ein Stück Käse,
schnappt sich den letzten ein Libanese.
Er flitzt zur Tür hinaus, der Arme,
da stößt er zusammen mit einem Afghane.
Er läuft schnell herüber zum Postamt,
da kommen ihm sieben Polen entgegengerannt.
Völlig genervt fährt er heim mit dem Busse,
sitzt ihm gegenüber ein großer Russe.
Er braucht sich nicht zu schämen,
hinter ihm unterhalten sich drei Dänen.
Wie kann es sein, ist doch klar:
der nette Busfahrer kommt aus den USA!
In der Zoohandlung zwischen den Terrarien,
fotografieren sich zwei Frauen aus Spanien.
Der Deutsche schaut zum Boden,was sieht er nur?
Da liegt ein älterer Herr aus Singapur.

Das Smartphone

Ein wichtiges Schreiben verschickt per Fax,
Börseninfos eingeholt, wie steht der Dax?
Wie ist das Wetter, die Temperatur?
Stets minutengenau: die weltweite Uhr.
Mal eben gekauft ein modisches Shirt,
kurz gechattet für einen abendlichen Flirt.
E-Mails erhalten und `ne Antwort verschickt,
kurz telefoniert und geklärt, wie der andere tickt.
Während der Zugfahrt ein Video gedreht,
im Internet geschaut, wie ein Unwetter entsteht.
Wie ist die Nachrichtenlage in der Welt?
Wo schlafe ich heute Nacht? Im Hostel oder Zelt?
Ein Blick auf das Navi, ich erfahre den Weg.
Mal eben per Whats App erfragt, wie`s dem anderen geht.
Mit dem Taschenrechner einen Preis eruiert,
ein Online-Spiel gespielt. Zu zweit, zu dritt oder zu viert.
Ein paar Fotos gemacht zu Erinnerung,
nebenbei Musiktitel gehört im Hörfunk.
Ein Smartphone ersetzt quasi 30 Geräte,
es ist kein Messer, auch keine Machete.
Es ist ein praktisches Allround-Talent:
Radio, Telefon, Fax, Videokamera – alles äquivalent.
In der U-Bahn, Einkaufszentren oder in der Schule,
im Zoo, im Auto oder einer Baggerkuhle.
Das Smartphone ist aktiv an fast jedem Ort.
Niemand, fast niemand, wünscht es sich wieder fort...

Der Pressefotograf

Die Kameraausrüstung in der Tasche verstaut,
ein tägliches Ritual. Das ist mir vertraut.
Gehäuse, Optik, Akkus und der Blitz,
schon geht‘s los mit Charme und Witz.
Gut gelaunt, freundlich, kompetent muss man sein.
Oft adrett gekleidet, meist piekfein.
Mit den Menschen reden, die Fotoscheu taut auf.
Ich schraube die Optik ans Gehäuse, den Blitz obendrauf.
Das Motiv gestellt ins rechte Licht,
ein bisschen Make up und ein Lächeln im Gesicht.
Die Verschlusszeit eingestellt mit der richtigen Blende,
dann nimmt die Fotoproduktion ein schönes Ende!
Der Speicherchip in den Computer, das ist die nächste Station,
Fotos schnell bearbeitet, dann gehen sie in die Redaktion.
Die Daumen drücken, mit ein bisschen Glück
sind sie morgen in der Zeitung – geschafft ist ein gutes Stück!
Doch es eilt, der nächste Termin steht vor der Tür.
Um zu überleben muss ich eine Menge machen dafür!
Eine Kinopremiere wartet, der Rote Teppich ist ausgerollt,
die Promis posieren in schönster Kleidung, genau das den Fotografen erfreut!
Geschubse, Gedränge und oft ein kollektives Geschrei –
ein Teil meines Jobs, das ist nunmal dabei.
Und wieder müssen die Bilder schnell raus,
den Laptop aufgebaut, ich mach mir da nichts draus.
Ständiges Geschleppe: Kamerarucksack, Laptoptasche und schwere Objektive,
alles für den Beruf, weil ich ihn einfach so sehr liebe.
Abends im Bett kombiniere ich messerscharf:
Das war ein ganz normaler Tag als Pressefotograf.

Der Euro

Um es beim Namen zu nennen: die Zeit des Euro geht voran.
Dennoch kommt er bei vielen Menschen einfach nicht an.
Trotz Veranstaltungen, Broschüren und Informationsblättern,
wollten sie den Euro zunächst nicht hören scheppern.
Sie befürchteten bei den neuen Preisen müssten sie fasten,
beim Einkauf kam es oftmals zum kleinen Ausrasten.
Obwohl der Umtausch-Kurs bei Einführung war fest und stark,
spekulierte so mancher sich zu wenden an Den Haag.
Aber soweit musste es ja nicht kommen,
deshalb wurden die Bürger von Euro-Promotern vernommen.
Der Tausch von D-Mark in Euro stand 2002 bevor,
neue Scheine ragen seitdem aus Portemonnaies hervor.
Der Kurs war dabei nicht willkürlich, nicht allerlei –
denn ein Euro entsprach in D-Mark 1,95583.
Die Diskussionen – ob dafür oder dagegen – sind vorbei,
bestimmt verlor der Ein- oder Andere dann einen Schrei.
Vorbei sind die Berichte in Zeitungen und Gespräche in Sendern,
es wurde einfach mit Euro bezahlt – in anfangs zwölf Ländern.
Argumente dagegen, man kann's ja auch nicht mehr hören,
in Zukunft werden sich kaum Menschen an den Euro stören.
Jeder sollte den Euro akzeptieren und sich darauf freuen
und nicht pessimistisch denken und "die Pferde scheuen".
Denn: obwohl von vielen Menschen vielleicht nicht gewollt
heißt es nunmal seit 2002: der Euro rollt..."
(c) 2004-2016, FoTe-Press.de
Die Gedichte sind verfasst worden von Matthias Röhe.
Sie dürfen nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung
von FoTe Press in Publikationen oder auf Internetseiten veröffentlicht werden!