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Maria Ketikidou: "Ich bereue es fast,
dass ich kein Uniformträger bin"
Das „Großstadtrevier“ gehört zu den erfolgreichsten Serien im Deutschen Fernsehen. Seit 1986 gehen die Beamten auf Streife und in der ARD auf Sendung.
Seit Februar 2007 laufen im Fernsehen die neuen Folgen der Kultserie. Das Team des Reviers 14 zeigt sich in der neuen Staffel in den aktuellen blauen Uniformen und wirkt dadurch wesentlich jünger. Damit aber nicht genug: Die Macher des „Großstadtreviers“ haben gründlich aufgeräumt. Von der Titelmusik bis zu den Geschichten des Serienklassikers. Matthias Röhe führte ein Interview mit Maria Ketikidou. Die 47jährige – in Itzehoe aufgewachsen – spielt in der Serie Zivilpolizistin „Harry Möller“.
Wie gefallen Ihnen die blauen Uniformen der Polizei?
Super, modisch und einfach chic. Die Beamten tragen die Uniform sehr selbstbewusst. Sie macht jung und schlank.
Seit Februar 2007 tragen auch die Beamten des 14. Reviers blaue Uniformen – Sie gehören nicht dazu…
Leider. Zum ersten Mal bereue ich es fast, dass ich kein Uniformträger bin. Ich spiele eine Zivilpolizistin und kann schon fast sagen, dass ich es sehr schade finde. Das Blau würde mir bestimmt auch gut stehen. (lacht)
Wie werden Sie auf der Straße angesprochen?
Mit Harry. „Da kommt die Harry“ – höre ich fast täglich, wenn ich irgendwo erkannt werde.
Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie mit Polizisten gemacht?
Ich bin schon mal als Jugendliche ohne Licht mit dem Fahrrad unterwegs gewesen oder fuhr auch schon mal ein frisiertes Mofa. Da wurde dann der Zeigefinger gehoben und mir war das peinlich. Aber jetzt sind die Polizisten alle sehr freundlich zu mir.
Wie finden Sie den neuen Vorspann der Serie „Großstadtrevier“?
Einfach klasse. Er ist wirklich originell gemacht worden. Ich glaube, er kommt bei den Zuschauern sehr gut an. Er ist frischer, schneller und einfach toll anzuhören.
Wie oft sehen Sie das „Großstadtrevier“ selbst?
Ganz selten, weil ich meist arbeite. Aber in den Dritten Programmen werden ja die älteren Folgen abends wiederholt. Die schau ich mir gelegentlich an.
Was glauben Sie, warum ist die Serie so erfolgreich?
Sie ist authentisch. Viele unserer Komparsen sind echte Polizisten und geben uns Tipps. So etwas kommt an bei den Zuschauern.
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