Geflügelpest: neue Sperrgebiete

Wie hier am Billhorner Mühlenweg (Rothenburgsort) weisen diese Hinweisschilder auf das Sperrgebiet bezüglich der Geflügelpest hin. Foto: Röhe

(as). Die Geflügelpest nimmt kein Ende. Erneut wurden drei verendete Tiere gefunden, bei denen der Ausbruch der Krankheit bei einem Wildvogel nach gewiesen wurde. Eine Ente wurde im Bezirk Mitte (Stadtteil Veddel) nachgewiesen, einen weiteren Fund von zwei an H5N8 verendeten Enten gab es in Bergedorf. Damit müssen nach der bundesweit geltenden Geflügelpest-Verordnung ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet rund um die Fundorte eingerichtet werden. Insgesamt gibt es zurzeit in Hamburg sechs Sperrbezirke und fünf Beobachtungsgebiete, die sich in Teilen überlappen. Derzeit umfassen sie aufgrund der räumlichen Verteilung der Fundorte das gesamte Stadtgebiet, wie die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz mitteilt. Innerhalb dieser Gebiete gelten besondere Schutzmaßnahmen für Geflügelhaltungen, um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Für Hunde- und Katzenhalter bedeutet dies, dass ihre Tiere innerhalb der Sperr- und Beobachtungsgebiete nicht frei umherlaufen dürfen. Die Behörde weist zudem auf die frühesten Termine hin, zu dem diese Maßnahmen aufgehoben werden können: Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Bergedorf (Ortsteil Bergedorf) 8. April 2017, sowie das Sperr- und Beobachtungsgebiet um den Fundort im Bezirk Mitte (Veddel): 8. April 2017. Eine tatsächliche Aufhebung ist vom weiteren Seuchengeschehen abhängig und erfolgt erst, wenn bis dahin keine weiteren Fälle aufgetreten sind.


Schule Pröbenweg gewinnt Schul-Lernküche

(mr/ha). „Immer wenn ich mit Schülern spreche, wird klar: Essen ist ihnen nicht egal. Mir ist wichtig, dass sie auch Freude am Kochen bekommen und dabei lernen, was ausgewogene Ernährung ist“, sagte TV-Fernsehkoch Tim Mälzer. In seinem Restaurant im Schanzenviertel in Hamburg, wurden gestern am 15. März 2016 durch Bundesernährungsminister Christian Schmidt gemeinsam mit den Partnern des Wettbewerbs „Klasse kochen“ die zehn Gewinnerschulen ausgezeichnet. Darunter auch die Pröbenschule in Hamm. Wilhelm und Hans Winkelmann, sowie Stefan Romey, alle drei Lehrer der Schule Pröbenweg, freuten sich riesig über die neue Lernküche, die in den kommenden Wochen als neue Übungsküche eingerichtet wird. „Das ist für die gesamte Schule ein Gewinn“, sagte Wilhelm Winkelmann bei der Übergabe der Urkunde. 225 Schulen haben sich am Wettbewerb „Klasse kochen“ beteiligt und ihre kreativen Ideen zum Motto „Lecker und günstig – gutes Essen muss nicht teuer sein!“ eingereicht. Mit ihrem Konzept überzeugte die Schule Pröbenweg die Jury: mit einer selbstgebauten Kochkiste sowie dem Schülerfilm „Ab in die Kiste“, der Fragen wie „Was esse ich?“, „Von welchem Tier stammt das Fleisch?“ und „Wo bekomme ich es her?“ beantwortet. 225 Schulen haben sich im vergangenen Jahr am „Klasse kochen“–Wettbewerb beteiligt und ihre kreativen Ideen zum Motto „Lecker Schule Pröbenwegund günstig – gutes Essen muss nicht teuer sein!“ eingereicht. Bundesernährungsminister Christian Schmidt (Foto links) zeichnete vor kurzem in Hamburg die zehn Gewinnerschulen gemeinsam mit den Partnern des Wettbewerbs, Fernsehkoch Tim Mälzer, Brigitte Mohn (Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung) und Eckhard Wefing (Geschäftsführer von Nolte Küchen) aus. „Dass sich so viele Schüler am Wettbewerb beteiligt haben, zeigt, wie sehr das Thema Ernährung begeistern kann, wenn es den Schülern schmackhaft gemacht wird. Um eine“Klasse kochen“-Lernküche zu gewinnen, müssen sich die Schüler kreativ mit Ernährungsfragen auseinandersetzen. So wird Ernährungswissen erlebbar. Die Ernährungsbildung gehört ebenso in die Klassenräume, wie eine ausgewogene und qualitätsgesicherte Schulverpflegung in die Mensa“, machte Bundesernährungsminister Schmidt deutlich. „Dass sich so viele Schüler am Wettbewerb beteiligt haben, zeigt, wie sehr das Thema Ernährung begeistern kann, wenn es den Schülern schmackhaft gemacht wird. Um eine Klasse kochen-Lernküche zu gewinnen, müssen sich die Schüler kreativ mit Ernährungsfragen auseinandersetzen. So wird Ernährungswissen erlebbar. Die Ernährungsbildung gehört ebenso in die Klassenräume, wie eine ausgewogene und qualitätsgesicherte Schulverpflegung in die Mensa“, machte Bundesernährungsminister Christian Schmidt deutlich.

„Klasse kochen` ist für mich ein besonders gelungenes Beispiel für das Zusammenwirken von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Durch unsere Unterstützung können Schulen die Bildungs- und Gesundheitsthemen besser umsetzen“, sagte Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung bei der Verleihung, bei der Preisverleihung in Hamburg. Sie ist der Höhepunkt des 5. bundesweiten Schulwettbewerbs `Klasse kochen`.
Seit Beginn 2010 wurden schon über 40.000 Schülerinnen und Schüler erreicht, die sich in 775 Wettbewerbsbeiträgen kreativ mit Ernährungsfragen beschäftigten. Mehr als 50 Schulen konnten sich seitdem über den Gewinn einer neuen Lernküche freuen.

Tim Mälzer kommentierte: „Immer wenn ich mit den Schülern spreche, wird klar: Essen ist ihnen nicht egal. Mir ist wichtig, dass sie auch Freude am Schule PröbenwegKochen bekommen und dabei lernen, was ausgewogene Ernährung ist. `Klasse kochen` ist dafür ideal!“

Schüler der Schule Pröbenweg in Hamburg-Hamm zusammen mit Christan Schmidt und TV-Koch Tim Mälzer. Fotos: FoTe-Press


Tierheim Süderstraße braucht dringend Erbschaften und Spenden

(mr). „Jedes Jahr ist es ein Kampf. Aber ein so großes Minus wie im Jahr 2015 hatten wir die letzten Jahre nicht“, sagt Sven Fraaß, Sprecher des Tierheims Hamburg. Wie viele Tierschutzvereine auch lebt auch der Hamburger stark von Spenden und hauptsächlich Erbschaften. Davon hängt es stark ab, ob das Jahr finanziell für den Tierschutzverein erfreulich wird oder nicht. Jedes Jahr hätte der Hamburger Tierschutzverein etwa 20 Nachlässe zu verzeichnen. Der Verein komme aber nur über die Runden, wenn hohe Summen vererbt werden. Sven Fraaß hebt hervor, dass „alle paar Jahre Einzel-Nachlässe in Höhe von mehreren hunderttausend Euro, teilweise auch einer Million dabei sind.“ Im vergangenen Jahr 2015 sei dies leider nicht der Fall. Derzeit werden noch Reserven einer großen Erbschaft aufgebraucht. Das Tierheim in der Süderstraße braucht jedes Jahr etwa fünf Millionen Euro, die für Löhne, Futter und Tierarztkosten ausgegeben werden. Jährlich werden etwa 10.000 Hunde, Katzen, Hamster, Kaninchen und Reptilien, sowie auch Schafe, Ponys oder Wildtiere versorgt. Aktuell leben auf dem Gelände 1.187 Tiere, darunter 144 Hunde und 248 Katzen und 795 Kleintiere und andere (Stand: 31.12.2015). Jährlich steuert die Stadt Hamburg dem Tierheim 1,5 bis 1,8 Millionen Euro bei, allerdings muss jedes einzelne aufgenommene Tier genau abgerechnet werden. „Wir führen derzeit Gespräche mit der Stadt. Es muss mehr an Geld kommen, schließlich übernehmen wir ja auch städtische Aufgaben“, sagt Fraaß. Zwar fließen auch Beitragszahlungen der etwa 4.500 Mitglieder, Patenschaften und Vermittlungsgebühren auf das Konto des Tierschutzvereins, aber bei jährlichen Kosten von fünf Millionen Euro wird dennoch eine große Lücke von etwa einer Million Euro bleiben.

Erbschaften und Spenden können auf den Hamburger Tierschutzverein auf folgendes Konto übertragen/überwiesen werden: Hamburger Tierschutzverein, Hamburger Sparkasse, Bankleitzahl: 200 505 50, Tierheim-Maskottchen und Sprecher Sven FraaßKontonummer: 1286 222 888 oder IBAN: DE03 2005 0550 1286 2228 88.

Das Maskottchen des Hamburger Tierschutzvereins „Max“ und Sven Fraaß, Biologe und Sprecher des Tierheims. Foto: FoTe-Press