Hamburger Frühlingsdom

Der Hamburger Frühlingsdom auf dem Heiligengeistfeld lockt jedes Jahr Hunderttausende Besucher an. Foto: FoTe-Press

(ha). Er verzaubert das Heiligengeistfeld auf St. Pauli mit vielen Hamburg-Neuheiten, Dom-Klassikern und unzähligen Leckereien: der Frühlingsdom. Über zwei Millionen Besucher kamen zum vergangenen Winterdom, insgesamt lockte die Volksfest-Saison 2016 fast 7,5 Millionen Besucher auf den DOM. Und auch der Frühlingsdom, der vom  24. März bis 23. April 2017 stattfindet, wird wieder allerlei für Groß und Klein bieten und Hunderttausende Hamburger und Touristen anziehen. Als Attraktionen gibt es in diesem Jahr auf dem Frühlingsdom unter anderem für Adrenalinjunkies die neue Schiffschaukel „The King“ mit Loopings in 25 Metern Höhe. Auch für Lachmuskeln ist etwas dabei: Das „Funhouse Viva Cuba“ lädt die Besucher zum „speziellen Hindernislauf“ ein. Ganz Hartgesottene können sich in den freischwingenden Gondeln des „Devil Rocks“ herumschleudern lassen.

Nach den Terroranschlägen von Nizza, Berlin und London hat sich auch bezüglich der Sicherheit auf dem Hamburger Dom etwas verändert. Um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, gibt es zum ersten Mal Poller an den Eingängen, die die Einfahrt von Autos auf das Gelände verhindern sollen. Wie bereits seit drei Jahren üblich, ist der gesamte Veranstaltungsplatz komplett eingezäunt. Auch die Polizeipräsenz wird erhöht. Geöffnet ist der Dom montags bis donnerstags von 15 bis 23 Uhr, freitags bis sonnabends bis 24 Uhr. An Sonntagen ist der Dom von 14 bis 23 Uhr geöffnet. Am Karfreitag ist der Dom geschlossen. Mittwochs ist Familientag mit ermäßigtem Eintritt. Das traditionelle Feuerwerk gibt’s wie gewohnt freitags ab 22.30 Uhr. Alle Infos zum Dom finden Sie unter www.hamburg.de/dom/.


9.500 Euro für Kinderprojekte

(mr). „Wir sind sehr dankbar, dass sich die vielen Theaterbesucher des Winterhuder Fährhauses für die Belange von Kindern in Hamburg einsetzen“, sagt Imke Prochazka des gemeinnützigen Vereins „SpielTiger e.V. und hebt hervor: „Den unglaublich hohen Betrag von 9.500 Euro sehen wir als Bestätigung unserer jahrelangen Arbeit an. Mit der Spende wird nun ein Ausbau der Arbeit ermöglicht. Schauspieler Markus Majowski, der zurzeit in „Der Mann, der sich nicht traut“ auf der Theaterbühne steht ist Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerkes und unterstützt den Hamburger SpielTiger e.V. mit dieser Spende, indem er im Rahmen der Aufführungen des Theaterstückes im Winterhuder Fährhaus zum Spenden aufrief. Als Spielmobil setzt sich der gemeinnützige Verein seit 25 Jahren aktiv für das Kinderrecht auf Spiel in Hamburg ein. SpielTiger e.V. ist ein Kooperationsprojekt des Deutschen Kinderhilfswerkes. Gemeinsam wurde beispielsweise die Spielkarawane des Nordens 2010 durchgeführt. „In Deutschland wächst eine Generation von Stubenhockern heran. Viele Kinder bringen es täglich auf fünf Stunden vor dem Fernseher, dem Computer oder der Spielkonsole. Darum ist es wichtig, dass Kindern gute Angebote zum Spielen gemacht werden, dass ihre Fantasie angeregt wird. Deshalb unterstütze ich den SpielTiger“, erklärt Markus Majowski sein Engagement.

SpielTiger e. V. leistet mit seiner Arbeit einen Beitrag zur Verbreitung einer Bewegungskultur, in deren Mittelpunkt Körpererfahrung und Kooperation stehen. Insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen sollen Spielräume und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in ihrem direkten Wohnumfeld erschlossen und erhalten werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt in der Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus bietet der Verein auch Ernährungsangebote für bedürftige SpendenaktionKinder und Weiterbildungen im Bereich Sport-, Spiel- und Sozialpädagogik an.

Schauspielerin Nina Bott, Imke Prochazka (SpielTiger e. V.) und Schauspieler Markus Majowski bei der Scheckübergabe in der Winterhuder Komödie. Foto: Röhe


Ampelanlage an der Schwindsuchtbrücke

(mr). Die Zufahrt in den Stadtteil Rothenburgsort für breitere Fahrzeuge ist seit vielen Jahren deutlich eingeschränkt. Dafür wurden feste Fahrbahneinengungen in der Ausschläger Allee und auf der Billhorner-Deich-Brücke – im Volksmund auch Schwindsuchtbrücke – errichtet. Hintergrund war der Wunsch der Bevölkerung, größere LKW, die ihren Fahrtweg abkürzen wollten, aus dem Stadtteil herauszuhalten. So soll die Wohn- und Lebensqualität in Rothenburgsort erhalten werden. In das Konzept der Fahrbahnverengung ist auch die Billhorner-Deich-Brücke mit einer Fahrbahnbreite von 4,5 Meter eingebunden. Genau hier kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Kollisionen. Im Verkehrsausschuss wurden daher mehrere Möglichkeiten diskutiert: Die Polizei plädierte anfangs mit dem Einrichten einer Einbahnstraßenregelung. Es folgte die Idee, die Fahrbahn für Kraftfahrzeuge von 450 auf 600 Zentimeter zu verbreitern und eine Zufahrtbeschränkung mit einer durch eine Schranke geregeltenUmfahrungsmöglichkeit zwischen Ausschläger Billdeich und Eisenbahnüberführung Bahnhof Rothenburgsort zu bauen. Nun die Wende: mit einer neuen Ampelanlage soll der Unfallschwerpunkt abgeschwächt werden. „Die Ampel ist eine gute Lösung. Vorstöße seitens der Polizei, die Fahrbahn auf der Brücke zu erweitern, wurden von der Kommunalpolitik, dem Stadtteilrat und vielen Rothenburgsortern abgelehnt“, sagt SPD-Bezirksabgeordneter Jan Oppermann, der seit 32 Jahren in dem Stadtteil lebt. Vor vier Wochen wurde probeweise eine Ampelanlage eingerichtet. „Wie zu erwarten, ergaben sich keine Probleme aus diesem Probebetrieb“, erklärt Oppermann. Trotz dieser Regelung gelte in diesem Bereich weiterhin eine Höchstbreite von zwei Metern. „Leider halten sich viele Fahrzeugführer nicht an diese Breite. Ich wünschte, die bestehenden Poller würden wieder direkt an die Fahrbahn versetzt werden“, sagt Oppermann.

Der Name Schwindsuchtbrücke rührt Erzählungen nach daher, dass zu jeder Jahreszeit im Brückenbereich ein beständiger Wind herrscht, es für Jan Oppermannempfindliche Menschen zieht. Auf diese Weise könne man sich die Schwindsucht einfangen…

Bezirksabgeordneter Jan Oppermann (SPD) steht an der neuen Ampelanlage an der Schwindsuchtbrücke in Rothenburgsort. Foto: Röhe


Dreharbeiten für „Der Liebling des Himmels“

(mr/ha). In Hamburg wurde im Mai/Juni 2014 im Auftrag des NDR und ARD Degeto die TV-Komödie „Der Liebling des Himmels“ gedreht. Kult-Regisseur Dani Levy realisierte den Fernsehfilm nach eigenem Buch. Vor der Kamera standen als Hauptdarsteller unter anderem Axel Milberg und Mario Adorf.

Inhalt des Films: Der berühmte und erfolgreiche Hamburger Psychiater Dr. Magnus Sorel steckt in einer tiefen Krise. Nicht nur, dass ihn seine serbokroatische Patientin Masha wegen sexueller Nötigung angezeigt hat. Magnus hat auch mit einer Erpressung zu kämpfen: Ein Unbekannter hat seine Tagebücher gestohlen, die seine innersten Wünsche und Abgründe offenbaren. Der namhafte Psychotherapeut ist ein Zwangsneurotiker, der seinen Ekel vor seinen Mitmenschen nur mühsam verbergen kann. Unterstützt von seinem besten Freund, dem Psychoanalytiker Billy Miller, seinem Vater Professor Sorel Senior und seiner schwerkranken Exfrau Angela versucht Magnus alles, um einen Weg aus seinem Schlamassel zu finden. Nach einem verpatzten Auftritt bei „Günther Jauch“ probiert Magnus mit Gewalt, die geklauten Tagebücher in seinen Besitz zurückzubringen. Doch der Psychoanalytiker befindet sich auf dem Holzweg – nur wenn er lernt, wieder echte Gefühle in seinem Leben zuzulassen, kann er seine Probleme lösen.

Ausgestrahlt wurde der Film im Jahr 2015. „Der Liebling des Himmels“ ist eine Produktion der Nordfilm GmbH. Ausführender Produzent ist Holger DreharbeitenEllermann, Produzentin Kerstin Ramcke. Die Redaktion haben Sabine Holtgreve (NDR) und StefanDreharbeiten Kruppa (ARD Degeto) für Das Erste. Gedreht wurde in Hamburg und im Umland.

Regisseur Dani Levy am Set von „Der Liebling des Himmels“ am Hamburger Elbstrand. Fotos: Röhe

Dreharbeiten Dreharbeiten

Mario Adorf und Axel Milberg am Set von „Der Liebling des Himmels“ am Hamburger Elbstrand.