Opernfundus zieht in Neubau

Der neue Opernfundus ist das erste Gebäude auf dem Entwicklungsgebiet Billebogen. Foto: Röhe

(mr). „Die Staatsoper erhält neue moderne Werkstätten und ein Lager für Kostüme und Kulissen, die so erstmals an einem Ort zusammengeführt werden“, sagte Kultursenator Carsten Brosda. Im zufolge solle das neue Gebäude „den künstlerischen und wirtschaftlichen Erfolg der Staatsoper auf Jahre hinaus sichern“. Der Neubau für 68 Millionen Euro entsteht auf einem ehemaligen Bahngelände im Stadtteil Rothenburgsort. Die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter der Staatsoper und die logistischen Voraussetzungen würden mit dem Umzug erheblich erleichtert, sagte Brosda. Bislang hat die Hamburgische Staatsoper mehrere renovierungsbedürftige Standorte verteilt auf mehrere Stadtteile. Das Kostüm- und Maskenfundi befindet sich in Eidelstedt, während Dekorationswerkstätten und ein Kulissenfundus in Barmbek zu finden sind. Die Oper wird künftig etwa 3,4 Millionen Euro jährlich Miete für das Gebäude zahlen, bisher liegen die Kosten in diesem Bereich bei 1,1 Millionen Euro. Um die fehlenden 2,3 Millionen Euro zu decken, erhöht die Stadt den Etat der Staatsoper in den kommenden Jahren – die entsprechenden Summen sind im Doppelhaushalt 2017/18 bereits vorgesehen. Mit dem neuen Opernfundus startet das Entwicklungsgebiet Billebogen mit dem Bau von Gebäuden, das für die industrielle und gewerbliche Nutzung vorgesehen ist.


Stadtführer mit Hamburg-Tipps

(ha). Hamburg im Regen – das ist das Klischee, dass die schöne Hansestadt fest in ihrem Griff hält. Besonders wenn der Frühling erwacht, hat die an der Alster gelegene Metropole einiges zu bieten. Sie lädt jede Altersgruppe zu sich ein, um an der Alster und den anderen Wasserwegen zu flanieren oder einfach nur das Leben in der geschichtsträchtigen Stadt zu genießen. Hamburg vereint moderne Annehmlichkeiten mit dem Weltkulturerbe und öffnet die Arme nicht nur für Alt oder Jung, sondern auch für Kunstliebhaber und Shopping-Freunde. Was sollten Reisende demnach bei einem Besuch im Norden fest einplanen?

Der venezianische Zauber Hamburgs

Egal wie lange der Ausflug nach Hamburg andauert, ein Besuch in den venezianischen Arkaden der Hafenstadt sollte für jeden Besucher ein Muss sein. Die Alsterarkaden haben neben ihrem Flair im Frühling auch einen Maskenball zu bieten, der den Traum vom Karneval Venedigs in den „rauen“ Norden Deutschlands führt. Wer weiterhin das deutsche Italien genießen möchte, kann im Anschluss an den Bummel durch die kleinen Geschäfte eine Gondel mieten und tief in die Welt des venezianischen Hamburgs eintauchen.

Die Hanse war nicht nur für ihren Handel bekannt

Zumindest fand der Warenaustausch nicht immer öffentlich statt. Wie wäre es denn mit einem Besuch im Deutschen Zollmuseum, wo sich die Besucher die verrücktesten sowie ausgefallensten Schmuggler-Verstecke Hamburgs ansehen können? Mit diesem Hintergrundwissen lässt sich das maritime Flair Hamburgs doch viel besser bei einem Spaziergang am Hafen genießen. Historische Schiffe, wie das Feuerschiff oder das Stückgutschiff Cap San Diego, bieten außerdem einen tiefen Einblick in die Seefahrergeschichte.

Stadtausflüge für Groß und Klein

In Hamburg kommt jeder auf seine Kosten. Egal wie kurz oder lang der Besuch ausfällt, in der Hansestadt können Besucher sowohl an einem Tag als auch an sieben Tagen sehr viel erleben. Dieser kostenlose Stadtführer bietet Tipps für jeden Zeitrahmen. Besucher können die Metropole nach Schwierigkeitsstufen entdecken, denn das E-Book stellt Ausflugsziele nach Anstrengungsstufen vor:

  • Leicht, also ohne Konditionstraining
  • Mittel, mit einigen schwierigen Elementen
  • Herausfordernd, hier ist etwas mehr Ausdauer gefragt

Dadurch können die Touristen wie Senioren oder Familien ihre Entdeckungsreise individuell den eigenen Bedürfnissen anpassen.