Abzocke am Geldautomaten beenden

Hamburg setzt sich für eine Obergrenze der Gebühren zum Geldabheben bei Fremdbanken ein. Foto: FoTe-Press

(ha). Eine Situation, die die meisten kennen: Kein Bargeld mehr zur Hand, aber ein Geldautomat der eigenen Bank ist nicht in der Nähe. Doch am Automaten einer Fremdbank kann es teuer werden. Laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest wird für die Bargeldabhebung an Geldautomaten, die nicht zum Verbund der eigenen kontoführenden Bank gehören, derzeit ein Entgelt von bis zu 7,99 Euro verlangt. Auch viele große Banken verlangen hierfür Beträge von 3,90 Euro und mehr. Gegen diese überhöhten Gebühren macht sich die Hansestadt Hamburg mit einem Antrag im Bundesrat stark. Der Antrag zielt darauf ab, Verbraucherinnen und Verbraucher wirksam vor unverhältnismäßig hohen Gebühren zu schützen.

„Gebühren von bis zu acht Euro zur Nutzung eines Geldautomaten erscheinen unverhältnismäßig hoch. Insbesondere dürften die den Anbietern tatsächlich entstehenden Kosten deutlich niedriger sein“, sagt Hamburgs Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks und ergänzt: „Da eine Selbstverpflichtung der Geldinstitute in der Vergangenheit leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, halten wir im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher eine gesetzliche Regelung für notwendig.“

Das Bundeskartellamt hatte sich bereits im Jahr 2010 mit überhöhten Abhebegebühren befasst. Damals ging Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, davon aus, dass der Betrag von 1,95 Euro eine wichtige Richtschnur in der Diskussion über kostendeckende Gebühren sei. Auf diesen Betrag hatten sich die meisten Privatbanken dann 2011 im Rahmen einer Selbstverpflichtung als Obergrenze verständigt. Sparkassen und Volksbanken hatten sich der Initiative nicht angeschlossen. Mittlerweile haben aber viele Banken die Vereinbarung wieder gekündigt und ihre Entgelte zum Teil deutlich erhöht. Angesichts dieser Entwicklung sollte aus Sicht Hamburgs eine gesetzliche Obergrenze für so genannte Fremdkundenentgelte geprüft werden.

Der Antrag Hamburgs im Bundesrat zielt darauf ab, dass im weiteren Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterrichtlinie die Erforderlichkeit einer gesetzlichen Obergrenze für Fremdkundenentgelte, die für die Bargeldabhebung an Geldautomaten erhoben werden, geprüft wird. Alternativ wäre der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Rahmen ihres Verbraucherschutzmandats ausdrücklich die Aufgabe zu übertragen, die Angemessenheit der Fremdabhebegebühren zu prüfen und gegen etwaige Verstöße vorzugehen.


Peter Vetter ist neuer Leiter der JVA Hahnöfersand

(ha). Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Hahnöfersand hat eine neue Anstaltsleitung. Der Diplom-Psychologe Peter Vetter (49) leitet den gesamten Hamburger Jugendvollzug. Vetter ist bereits seit 1999 im Hamburger Justizvollzug als Psychologe mit unterschiedlichen Aufgaben betraut gewesen. Zuletzt leitete er die JVA Hahnöfersand kommissarisch. Die Staatsrätin der Justizbehörde Katja Günther hebt zur Amtseinführung hervor: „Herr Vetter ist eine Person mit umfassenden fachlichen Qualifikationen für die Anstaltsleitung. Zudem kann er gut vermitteln, behält auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf und strahlt diese Ruhe auch aus. Das war in den vergangenen Jahren ein großer Gewinn für die Gefangenen wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der JVA Hahnöfersand. Er verfügt über das nötige Fingerspitzengefühl, die hohe Verantwortung der Anstaltsleitung mit der nötigen Besonnenheit und Zuverlässigkeit zu meistern. Ich freue mich daher, ihn heute in das Amt des Anstaltsleiters einzuführen.“ Peter Vetter folgt auf Jessica Oeser, die im Januar 2016 wieder ans Gericht zurückgekehrt war.


Erfreulich: Immer mehr Viertklässler können schwimmen

(ha). Deutlich mehr Hamburger Kinder sollen am Ende der Grundschulzeit schwimmen können. Das ist das Ziel einer Reform des Schulschwimmens. Da jüngere Kinder nachweislich besser schwimmen lernen als ältere, hat der Senat vor anderthalb Jahren ein neues Konzept  auf den Weg gebracht: Zum Schuljahr 2014/15 wurde der Schwimmunterricht in der Grundschule auf zwei Schulhalbjahre in Klasse 3 und 4 ausgeweitet, im Gegenzug wurde das Schwimmhalbjahr in Klasse 6 gestrichen. Eine aktuelle Abfrage hat jetzt gezeigt, dass das neue Konzept aufgeht: Am Ende des Schuljahrs 2014/15 ist der Anteil der Viertklässler, die mindestens das „Seepferdchen“ bestanden, auf 86,8 Prozent angestiegen – das sind fast fünf Prozent mehr als im Vorjahr. „Ich freue mich, dass das neue Konzept erste Erfolge zeigt. Es war richtig, dass Schulschwimmen in der Grundschule auszuweiten. Ich bin sicher, dass wir die Zielzahl von 95 Prozent Seepferdchen-Abzeichen erreichen, wenn das neue Konzept erst durch alle Jahrgänge durchgewachsen ist“, sagt Bildungssenator Ties Rabe.


Der TV-Tipp Ihrer Hamburger Allgemeinen Rundschau

Fernsehprogramm(as). Die Vielfalt im Fernsehen ist riesengroß: Krimi, Heimatfilm, Nachrichten, Sportsendung, Serie, Talk oder Unterhaltungssendungen. Sie haben keinen Plan, was Sie sich heute im Fernsehen anschauen können? Das aktuelle Fernsehprogramm für den heutigen Tag finden Sie hier. Vielleicht ist es eine Entscheidungshilfe?


Hamburger Jobcenter stellt auf elektronische Aktenführung um

(ha). Als bundesweit größte gemeinsame Einrichtung plant Jobcenter team.arbeit.hamburg, die Papierakten ab Mitte des Jahres 2018 durch digitale Dokumente zu ersetzen. Auf diese Weise sollen kundenbezogene Prozesse effizienter bearbeitet werden. Die Vorteile, die die sogenannte eAkte gegenüber der Papierakte hat, liegen klar auf der Hand: Ein elektronisches Aktensystem ermöglicht einen schnelleren Zugriff auf relevante Dokumente, was zu weniger Lauf-, Such- und Transportwegen führt. Mit einem Blick auf den Bildschirm können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jobcenter team.arbeit.hamburg den Kundinnen und Kunden unmittelbar Auskünfte erteilen als auch Informationen zu Bearbeitungsständen geben. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Jobcenter-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Bedarfsfall auch von unterschiedlichen Standorten aus auf die Akte zugreifen können, selbstverständlich unter Beachtung aller datenschutzrechtlichen Vorgaben. Dies kann beispielsweise bei einem Umzug von Leistungsbeziehern die Bearbeitungszeiträume erheblich verringern.  Auch für die Mitarbeiter hat die Umstellung nur Vorteile: Statt zahlreiche Brief- und Aktentransporte zu beauftragen, können die Daten nun per Mausklick von A nach B transportiert werden und erreichen so sicher und schnell die zuständigen Sachbearbeiter. „Die digitale Akte wird uns helfen, die Anliegen unserer Kundinnen und Kunden schneller und effizienter zu bearbeiten.“, sagt Dirk Heyden, Geschäftsführer von Jobcenter team.arbeit.hamburg. Mit etwa 191.000 Kunden (alle Personen in Bedarfsgemeinschaften) ist Jobcenter team.arbeit.hamburg das größte Jobcenter in Deutschland. Aufgrund der damit verbundenen Menge an Arbeitsprozessen hat Jobcenter team.arbeit.hamburg eigens ein Projektbüro eingerichtet. Auf diese Weise soll die Digitalisierung reibungslos und erfolgreich in 2018 erfolgen.


Farbig, erlebnisreich, informativ und bürgernah – so sieht eine Zeitung aus, die viele Leser anspricht.

Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU hat sich diese Eigenschaften auf die Fahne geschrieben! Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU ist eine einmal im Monat erscheinende Zeitung in Hamburg. Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU wird gezielt in Hamburg kostenfrei zum Mitnehmen ausgelegt.

Unsere Zeitung wird primär in den Stadtteilen Altona, Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude, Barmbek, Bramfeld, Wandsbek und Hamm gezielt ausgelegt. Viele Menschen möchten erfahrungsgemäß keine unerwünschte Zeitung in ihrem Briefkasten – genauso wenig wie Prospekte und Werbeflyer. Deshalb wird die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU gezielt in Einkaufszentren, Geschäften, Gastronomiebetrieben, in Wartezimmern von Ärzten, KFZ-Zulassungsstellen sowie vielen weiteren ausgesuchten Unternehmen ausgelegt. Für Anzeigenkunden entsteht somit kein Streuverlust! Außerdem wird die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU in Hamburger Hotels ausgelegt – Touristen unserer Stadt können sich über Hamburger Themen und Einkaufsmöglichkeiten informieren. Gezielt wird die Zeitung auch per Hausverteilung an ausgewählte Leserinnen und Leser gebracht. So gehen wir sicher, dass auch wirklich nur derjenige unsere Zeitung in die Hand bekommt, der sie lesen möchte. Ein Wunsch unserer Anzeigenkunden – und ein Wunsch vieler Leser!

Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU zeichnet sich durch einen großen redaktionellen Teil aus. Hier finden sich Themen aus den Bereichen Unterhaltung, Kultur, Sport, Politik. Zudem sind zahlreiche Rubriken – „Aus dem Polizeireport mit ominösen Geschichten“, „Wenn der Amtsschimmel wiehert – Behördenwahnsinn“, Gewinnaktionen für Leserinnen und Leser, das Promi-Interview, prominente Grabstätten in Hamburg und vieles mehr – in der HAMBURGER ALLGEMEINEN RUNDSCHAU enthalten. Unsere Besonderheit: Eine Kinder- und Jugendseite mit interessanten Artikeln für die jungen Bewohner Hamburgs, sowie eine Seniorenseite mit Artikeln für Leserinnen und Leser der Altersgruppe 50+. Dort können Geschäfte mit entsprechender Zielgruppe ideal werben!

Hamburger Allgemeine Rundschau

Eine Ausgabe der Hamburger Allgemeinen Rundschau aus dem Jahr 2007 im so genannten „Halben Berliner Format“ und altem Logo.