Frühlingsdom lockt 2,5 Millionen Besucher

Der Hamburger Frühlingsdom auf dem Heiligengeistfeld lockt jedes Jahr Hunderttausende Besucher an. Foto: FoTe-Press

(ha). Drei Hamburg-Premieren, 250 Attraktionen, verschiedene Event-Highlights und wechselhaftes Wetter: Das war der Frühlingsdom 2017. Mit knapp 2,5 Millionen Besuchern endete am 23. April der Frühlingsdom auf dem Heiligengeistfeld. „Nicht allein die drei Fahrgeschäfts-Neuheiten, sondern die DOM-Erlebniswelt mit 250 verschiedenen Attraktionen für Jung und Alt mit Schwerpunkt Familienspaß ist der Grund für die guten Besucherzahlen und bestätigt einmal mehr unser Konzept, ein Volksfest für die ganze Familie zu sein“, erklärt Franziska Hamann, Leiterin des DOM-Referates der veranstaltenden Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, und ergänzt erfreut: „Der konstante Besucherzuspruch verdeutlicht, dass der Hamburger DOM zu den beliebtesten Attraktionen in der Hansestadt gehört und der Frühlingsdom ein willkommener Auftakt der Hamburger Volksfest- und Event-Saison ist.“
Auch die Schausteller sind mit der ersten Veranstaltung des Jahres zufrieden. „Der Frühlingsdom war ein gelungener Saisonauftakt. Erfreulicherweise haben sich sowohl die Hamburger, als auch die Besucher aus den umliegenden Bundesländern von dem wechselhaften Wetter, besonders in der zweiten DOM-Hälfte, nicht abhalten lassen, das größte Volksfest des Nordens zu besuchen. Das zeigt, dass der Hamburger DOM einen festen Platz in der familiären Freizeitgestaltung einnimmt“, ist Manfred Pluschies, Präsident des Schaustellerverbandes Hamburg von 1884 e.V., mit der Resonanz sehr zufrieden.
Neues Konzept für DOM-Eröffnung Erstmals hat die Eröffnungsfeier mit Innensenator Andy Grote im Rahmen eines einstündigen Entertainment-Programms und einer großen Verlosung vor dem Riesenrad stattgefunden. „Die DOM-Besucher haben das neue Konzept sehr gut angenommen und
sind zahlreich erschienen, so dass wir gemeinsam den Frühlingsdom willkommen geheißen haben. Eine sehr gelungene Premiere, die mit Sicherheit ihre Fortsetzung zum Sommerdom findet“, freut sich Sascha Belli, erster Vorsitzender des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V., über den tollen Start in den Frühlingsdom.

Die nächsten Veranstaltungen:
– Sommerdom: 28. Juli – 27. August 2017
– Winterdom: 3. November – 3. Dezember 2017
– Frühlingsdom: 23. März – 22. April 2018


Hamburger Justizvollzug freut sich auf neue 21 Vollzugsbeamte

(ha). „Als Teil des  Allgemeinen Vollzugsdiensts sind Sie eine tragende Säule des Justizvollzuges. Dabei sind Sie nicht nur Personen, die Aufsicht führen, sondern Teil eines komplexen Behandlungsvollzuges, an dem die unterschiedlichsten Berufsgruppen mitwirken. Behandlung von Gefangenen heißt nicht „aufpassen“, sondern bedeutet, aktiv auf die Gefangenen einzuwirken und sie zu einer anderen Lebensführung zu bewegen. Ich habe großen Respekt davor, dass Sie sich diese Aufgabe zum Beruf gemacht haben“, sagte .Justizsenator  Till Steffen bei der Urkundenübergabe von 21 neuen Justizbeamten.   Fünf AVD-Kolleginnen und 16 AVD-Kollegen haben am 28. April ihre Urkunde zum Beamten auf Probe erhalten, sie werden künftig als volle Kräfte im Allgemeinen Vollzugsdienst in den Hamburger Justizvollzugsanstalten eingesetzt. Alle Kollegen bringen vorherige berufliche Erfahrungen mit. Sie waren als Zeitsoldaten, im kaufmännischen Bereich, dem Handwerk und im Gesundheitswesen tätig. Fünf der neuen Kräfte haben einen Migrationshintergrund. Die jüngste Kollegin ist 25 Jahre, der älteste Kollege 36 Jahre alt. 2015 begann die Ausbildungsoffensive für den Hamburger Justizvollzugsdienst mit drei Lehrgängen. Der letzte 2015er wird im Dezember 2017 enden. In 2018 werden vier Lehrgänge ihre Ausbildung abschließen. Auch für 2019 strebt die Justizbehörde eine hohe Zahl an ausgebildeten AVD-Kolleginnen und Kollegen an.

Hintergrund

Bewerbungsvoraussetzung sind ein Mindestalter von 23 Jahren und ein allgemeinbildender Schulabschluss (früher: Hauptschulabschluss) sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Realschul- oder höherer Schulabschluss sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mindestens vierjährige berufliche Tätigkeit. Die theoretischen Grundlagen werden in der Justizvollzugsschule der Justizbehörde vermittelt. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Vollzugsrecht, Psychologie, Kriminal- und Vollzugspädagogik, Waffen- und Schießlehre, die Wirkungsweise von Drogen, Auffinden und Erkennen von Rauschgiften, Kriminal- und Vollzugspsychologie, Kommunikation, Sport und Selbstverteidigung. Praktisch werden die Anwärter in den sechs Hamburger Justizvollzugsanstalten ausgebildet. Dort sorgen sie für Sicherheit und Ordnung und kümmern sich um die Unterbringung, Beaufsichtigung, Betreuung und Versorgung der Gefangenen. Ihre Arbeit zielt immer auch darauf, die Verurteilten zu befähigen, künftig ein Leben ohne neue Straftaten zu führen. Hierfür sind insbesondere ein wertschätzender Umgang und ein gutes Konfliktverhalten nötig. Die Ausbildung zur Justizvollzugsbeamtin/zum Justizvollzugsbeamten dauert zwei Jahre.