Kurz&Knapp

Appell der Feuerwehr: Rauchmelder warten

(mr). In Hamburg gibt es über 1.000.000  Haushalte, die in den vergangenen Jahren auf Grund der eingeführten Rauchwarnmelderpflicht in der Hansestadt mit privaten Heimrauchmeldern ausgestattet worden sind. Dies ist aus Sicht der Feuerwehr Hamburg sehr erfreulich – schließlich gibt es unzählige Beispiele dafür, dass Rauchwarnmelder dafür gesorgt haben, dass Bewohner sich entweder rechtzeitig retten konnten oder von der Feuerwehr vor dem Erstickungstod gerettet wurden. Die Feuerwehr Hamburg appelliert allerdings dringend an alle Besitzer von Rauchwarnmeldern, dass diese regelmäßig gewartet werden sollten. Denn leider komme es immer wieder vor, dass die Feuerwehr zu Fehlalarmen ausrücke, da die Nachbarn oftmals das schrille Warnsignal (bei fast leeren Batterien) als Feueralarm wahrnehmen, den  Notruf 112 wählen und die Feuerwehr anfordern. Die Feuerwehr Hamburg ist laut einer Pressemitteilung im Jahr 2013 über 1.500 mal zu Einsätzen dieser Art ausgerückt, bei denen die Wohnungseingangstüren, unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit, oftmals gewaltsam geöffnet werden musste, um die Wohnung zu überprüfen. Diese Schäden hätten verhindert werden können, wenn die Rauchmelder rechtzeitig mit neuen Batterien ausgestattet worden wären. Hinzu kommt der Umstand, dass der Löschzug in dem Revier bei einem solchen Einsatz nicht für tatsächliche Schadenslagen zur Verfügung steht.
Die Feuerwehr Hamburg hat festgestellt, dass die Einsatzzahlen hinsichtlich Fehlalarme bei privaten Rauchwarnmeldern in den Sommermonaten (insbesondere in der Ferienzeit) signifikant steigen. Dass habe aus Sicht der Feuerwehr damit zu tun, dass viele Bürger zum einen im Urlaub sind, zum anderen halten sich die Menschen bei schönem Wetter auch viel mehr im Freien auf.

Betrüger geben sich am Telefon als Gerichtsmitarbeiter aus

(mr). Erneut sind in diesen Tagen Telefonbetrüger am Werk. Ihre neue Masche: sie geben sich als Mitarbeiter des Amtsgerichts aus und drohen mit einem Mahnbescheid, der gar nicht existiert. „Zahlungsaufforderungen erfolgen ausschließlich schriftlich unter Angabe des betroffenen Gerichtsverfahrens und des gerichtlichen Aktenzeichens“, sagt Ruth Hütteroth, Gerichtssprecherin. Das Perfide: Auf dem Display des Telefons des Angerufenen erscheint dabei fälschlich die Telefonnummer 040 / 42 82 80. Dabei handelt es sich um die Telefonnummer des Hamburg Service.

Mareike Carrière ruht auf dem Friedhof Ohlsdorf

(mr). Am 17. März 2014 verstarb Schauspielerin Mareike Carrière („Großstadtrveier“, „Die Schule am See“) im Alter von nur 59 Jahren. Am 28. Grabstätte Mareike CarriereMärz nahmen in der Kurt-Schuhmacher-Halle auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf zahlreiche Familienangehörige, Freunde und Weggefährten Abschied. Ihre letzte Ruhestätte sollte die beliebte Schauspielerin nach Angaben eines Sprechers der Familie auf der Familiengrabstätte auf dem Hauptfriedhof in Lübeck finden, wo auch ihre Mutter Jutta Carriere ihre letzte Ruhestätte fand. Nun ist es allerdings offiziell: Ihre Ruhestätte ist auf dem Friedhof Ohlsdorf nahe der Kapelle 13 zu finden. Dort wurde vor wenigen Tagen ein Grabstein platziert. Foto: Röhe

Eine Fundsache der anderen Art…

(ha). Vor kurzem entdeckte ein Hamburger während eines Spazierganges eine Sporttasche, die in einem Gebüsch in der Lorichstraße (Stadtteil Barmbek) lag. Neugierig zog er die Sporttasche aus dem Gebüsch, öffnete sie und sah nun, dass die Tasche mit sechs Paketen gefüllt war. Der Finder ging kurz in sich, wurde misstrauisch, nahm schließlich die Tasche mit und übergab sie samt Inhalt der Polizei. Die Polizeibeamten stellten fest, dass die Pakete mit insgesamt sechs Kilogramm Kokain gefüllt waren. Das Kokain mit sehr hohem Reinheitsgehalt dürfte ein Straßenverkaufswert von mehreren Hunderttausend Euro haben. Herkunft und ursprünglicher „Besitzer“ des Kokains sind nicht bekannt. Es erhebt sich die Frage, ob sich der Ableger der Tasche jemals bei der Polizei melden wird….