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>> Startseite >> Interview mit Till Demtrøder
Zur Person:
Als Till Demtrøder 1989 im Großstadtrevier anheuerte, war er der Filius im Revier. Heute, 17 Jahre später, ist er der Dienstälteste: "Wenn ich alle meine 'Festnahmen' zusammenrechne, habe ich 'Santa Fu' locker dreimal vollgemacht," schmunzelt der waschechte Hamburger. Im Alter von elf Jahren stand Till Demtrøder das erste Mal für die Literaturverfilmung "Am Südhang" vor der Kamera. Es folgten danach ein Studium im Schauspielstudio Hamburg und verschiedene Theaterengagements. Dem Fernsehpublikum ist Till Demtrøder auch aus Serien wie "Der Landarzt" und "Hallo Robbie" ein Begriff. Wenn er nicht vor der Kamera steht, arbeitet Demtrøder als Synchron- oder Werbesprecher und engagiert sich in der Kampagne "Schau hin!" für die Medien-Erziehung von Kindern. Privat liebt es der Ehemann und Vater zweier Töchter sportlich: Reiten, Segeln, Kajakfahren, Snowboarden und Motorradfahren sind seine Leidenschaften. Till Demtrøder wohnt im Stadtteil Rahlstedt.



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auf folgenden Seiten finden Sie weitere Interviews oder Informationen über Till Demtrøder:

Interview 1

Interview 2

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Zivilpolizist, Rechtsanwalt, Landwirt –
Till Demtrøder schlüpft in vielseitige Rollen


Er gehört zweifelsohne zu den meist beschäftigen Schauspielern Deutschlands: Till Demtrøder. Seit über 15 Jahren spielt er im "Großstadtrevier" den Polizisten Henning Schulz (anfangs Schutz-, jetzt Zivilpolizist). Wenn er nicht gerade vor der Kamera für die Sicherheit in der Hansestadt Hamburg sorgt, agiert Till Demtrøder an der Seite von Seelöwen in der ZDF-Serie "Hallo Robbie" oder schlüpft in die Rolle von Rechtsanwalt Wanja Teschner, dem Sohn vom "Landarzt" Dr. Ulrich Teschner. Bei einem Pressetermin im Hamburger Polizeipräsidium traf Matthias Röhe den beliebten Darsteller und konnte ihm private Details entlocken.
(Auszug des Interviews)

Till, das "Großstadtrevier" läuft bereits seit 1986 im Fernsehen. Wie oft schaust du es dir selbst an?
Ehrlich gesagt: selten. Ich bin viel unterwegs, arbeite viel und komme sehr selten zum Fernsehschauen. Abends in der Wiederholung kommt es mal vor, dass ich eine Folge anschaue. Das ist aber wirklich selten.
Seit über 15 Jahren bist du als Zivilfahnder "Hennig Schulz" zusammen mit Kollegin "Harry Möller" (Maria Ketikidou) in der Polizeiserie zu sehen. Was reizt dich an dieser Serie?
Die Authenzität reizt mich. Wir erzählen heitere, spannende und vorallem realtitätsnahe Geschichten in und aus Hamburg. Mit der Serie kann ich mich zu nahezu 100 Prozent identifizieren. Es ist eine echt tolle Serie und ich bin stolz als Darsteller dabei sein zu können.
Ihr dreht ausschließlich in Hamburg und Umgebung. Wird der Drehort Hamburg nicht langweilig?
Es ist erstaunlich: Obwohl wir tatsächlich schon in fast jedem Stadtteil gedreht haben, gibt es in Hamburg noch immer sehr viele Plätze und Orte, die einfach neu sind. Es macht einen riesigen Spaß meine Heimatstadt von immer anderen Plätzen zu erleben. Bis ich ganz Hamburg kennen gelernt habe, dauert es noch lange. Also der Drehort Hamburg wird mir keinesfalls langweilig.
Gab es in den vergangenen Jahren je einen Moment, an dem du kurz davor warst, aus der Serie auszusteigen?
Naja. Klar gab es immer mal wieder einige Momente, in denen mich die Arbeit einfach gelangweilt hat. gerade wenn wir fünf Tage hintereinander in der Wache drehen, fühle ich mich oftmals einfach unterfordert. Ich brauche die Abwechslung. Außendrehs, Innendrehs, dazu verschiedene Rollen – das ist das, was mich am dem Beruf reizt und was mir unheimlich viel Spaß macht.
Das „Großstadtrevier“ in Hamburg, „Der Landarzt“ in Kappeln, „Hallo Robbie“ auf Rügen – du bist viel unterwegs. Wo macht dir das Drehen am meisten Spaß?
Ach, mir gefällt es überall dort, wo ich gerade bin. Die Schleiregion ist schön, genauso aber auch die Drehorte auf Rügen. Natürlich auch meine Heimatstadt Hamburg! Aber davon mal ganz abgesehen, wenn ich mit meiner Familie Urlaub mache, dann gefällt mir wohl die Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern am schönsten (lacht).
Nun bist du aber nicht nur vor der Kamera, sondern agierst auch als Synchronsprecher. Was macht mehr Spaß?
Da ich ja Abwechslung brauche: beides.
Wenn du als Privatmensch unterwegs bist, wie sprechen dich die Menschen auf der Straße an?
Es ist tatsächlich der Satz „Sie sind doch der Polizist aus dem Großstadtrevier“ am häufigsten zu hören. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt. Als ich noch in Uniform gedreht habe, war das noch sehr viel extremer und ich wurde oft irrtümlich für einen echten Polizisten gehalten. Ich bekomme ab und zu Fanpost mit „dienstlichen“ Anliegen. Es ist schon Wahnsinn, wie glaubwürdig wir zum Teil rüber kommen.
Ein Drehtag, ganz egal ob bei „Hallo Robbie“, „Großstadtrevier“ oder „Der Landarzt“ ist doch ziemlich anstrengend. Wie kompensierst du das?
Ich habe zahlreiche Hobbys, mit denen ich meinen Stress abbauen kann. Ich fahre gern Wasserski, reite und bastele an meinem Haus. Und ich fahre liebend gern Motorrad – das macht wahnsinnig viel Spaß.
War eigentlich Schauspieler von Anfang an dein Berufswunsch?
Nein. Während der Schulzeit stand für mich fest: nach dem Abitur werde ich Journalist. Tja, dann ist alles anders gekommen (lacht). Und ich bin mit dem, was ich jetzt bin, sehr glücklich und zufrieden. Till, ich danke dir fürs Interview und weiterhin alles Gute – beruflich wie privat!
Danke!




Till Demtrøder als Rechtsanwalt
Wanja Teschner beim "Landarzt"


Seit 20 Jahren gibt es die Serie "Der Landarzt". Was glaubst du, warum ist die Serie so erfolgreich?
Es ist die einzigartige Landschaft, keine Frage. Aber natürlich ist es auch die erstklassige Besetzung mit den Darstellern. Wir hatten jahrelang Gerda Gmelin und Eva-Maria Bauer dabei. Walter Plathe ist ein hervorragender Mensch und spielt die Rolle des Landarztes perfekt. Außerdem ist Heinz Reincke mit dabei – ich höre ihm gerne zu mit seiner rauhen Art.
Ihr hattet schon viele Gastrollen mit prominenter Besetzung. Welcher Prominente sollte unbedingt eine Rolle in der Serie bekommen?
Ach, da fällt mir sofort einer ein: Der Redakteur vom Grevenbroicher Tagblatt.
Du meinst Horst Schlämmer?
Ja, genau...

Das komplette Interview, das wir bei einer Presseveranstaltung in Hamburg mit Till Demtrøder geführt haben, können Sie im Hochglanzmagazin "Der Landarzt" vollständig lesen. Bestellen Sie das Magazin hier.


Es wurden zwei unterschiedliche Interviews geführt. Das obere Interview zum Thema "Großstadtrevier" im Jahr 2004 und das untere zum Thema "Der Landarzt" Ende 2006. Beide Interviews sind hier verkürzt dargestellt.
   
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