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Symbolfoto Geld
Barzahlen
spart Geld!

Es kann so einfach sein, Geld zu sparen. Dabei muss jeder Käufer nur eines umsetzen: an der Kasse bar zahlen. Das belegt zumindest eine amerikanische Studie. Begründung: Wer bar zahlt, überlegt sich vor dem Kauf gründlicher, was er denn wirklich brauche. Bei Kredit- oder ec-Karten sei vielen Käufern der tatsächliche Wert meist nicht bewusst. Somit kaufen sie letzendlich mehr und teuer ein.


Atze Schröder
Name von Atze
Schröder geheim

Der bürgerliche Name von Comedian Atze Schröder darf nicht veröffentlicht werden. Dies bestätigte das Berliner Landgericht. Schröder hatte gegen einen Verlag gegen die Veröffentlichung geklagt und gewonnen. Das Gericht begründete das Urteil mit dem berechtigten Interesse des Künstlers an der Wahrung seiner Anonymität. Bereits 2005 wurde es einem Verlag untersagt, private Fotos von Atze Schröder ohne Verkleidung zu veröffentlichen.


Portrait James Last
Interview mit
Musiker James Last. Was hört Hans Last, wie er mit bürgerlichem Namen richtig heißt, privat? Hat er ein Idol? Das Promi-Interview mit James Last lesen Sie
HIER


Portrait Peter Heinrich Brix
Interview mit
Peter Heinrich Brix

Jeden Montag geht das "Großstadtrevier" im Ersten auf Sendung und Dirk Matthies, Henning Schulz oder Harry Möller auf Streife. Seit 1995 dabei: Lothar Krüger alias Peter Heinrich Brix. Matthias Röhe hat den beliebten Charakter-Darsteller bei einem Pressetermin in Hamburg interviewt. HIER
Kurioses
Ein Mann aus Haaksbergen (Niederlande) der inflagranti von einem Bauern beim Sex mit einem Schaf erwischt wurde, wurde freigesprochen, da das Schaf nicht vor Gericht ausgesagt hat. Nach niederländischem Recht ist Sodomie keine Straftat, solange das Tier auch Sex haben wollte. Da das Schaf nicht vor Gericht aussagen konnte, ob es der sexuellen Handlung zugestimmt hat oder emotionalen Stress erlitten hat, wurde der Mann aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Ärger mit der Telekom
Martina R. ist Kundin bei der Deutschen Telekom und wies bei der Bestellung ihres Anschlusses explizit darauf hin, dass sie nicht mit Adresse im Telefonbuch erscheinen möchte. Die Bankan-
gestellte aus Flensburg traut eines Tages ihren Augen nicht. Sie steht doch tatsächlich mit vollem Namen, Anschrift und Telefonnummer im aktuellen Telefonbuch. "Das darf doch nicht wahr sein", regt sich Martina R. auf. "Ich babe nichts dagegen, wenn ich mit Namen und Rufnummer drin stehe – aber doch nicht mit Adresse. Die von der Telekom spinnen doch!" Martina R. ruft das Unternehmen an. Eine Mitarbeiterin der Telekom verspricht, dass es in Zukunft nicht wieder vorkomme. Sie fragt nach den Gründen, wieso sie denn jetzt drin stehe. Das wisse die Mitarbeiterin auch nicht. FoTe Press fragt bei der Pressestelle der Telekom nach. Rüdiger Greve erklärt: "Es kann schon mal vorkommen, dass wir versehentlich Stammdaten mit aufnehmen. In diesem Fall kann die Kundin aber im Kundenbereich auf der Internetseite dafür sorgen, dass keine Adresse veröffentlicht wird." Die Telekom bietet Martina R. aus Kulanzgründen an, eine neue Nummer zu bekommen. Liebe Telekom: Dies ist kein wirklich gutes Angebot. Es geht in dem Fall nicht um die Rufnummer, sondern Adresse, die nicht jeder wissen soll. Eine Erstattung der Umzugsgebühren wäre da sinniger gewesen.


Wir haben immer wieder interessante Artikel für Sie. Schauen Sie gern öfter auf diese Seite.

Bunte Briefe kosten mehr
Kein Scherz! Während weiße und graue Standard-
briefe 55 Cent Porto kosten, verlangt die Post für fabrige Umschläge einen saftigen Aufschlag! Aber kaum ein Kunde weiß davon. 90 statt 55 Cent kostet es, wenn man einen Standardbrief nicht in einem weißen, sondern in einem roten, grünen, orangen oder blauen Umschlag verschickt. Auch Postkarten mit einer farbigen Rückseite kosten 90 Cent – statt der üblichen 45 Cent, ein Aufschlag von 100 Prozent. Ein ordenlticher Aufschlag, den meist der Empfänger tragen muss. Ärgerlich und meist keine schöne Überraschung für den verdutzten Addressaten. Vermeiden lässt sich dieses peinliche Missverständnis bereits im Vorfeld. Entweder greift man gleich zu umwelt-
freundlichen grauen oder weißen Umschlägen, oder gibt seine Briefe direkt am Schalter auf. Jeder Postangestellte kennt die Problematik mit der maschinellen Abfertigung. Je dunkler der Umschlag ist, umso schwieriger wird es. Denn dann ist die Leitcodierung - ein Strichcode am unteren Rand des Briefes - nicht ausreichend kontrastreich und daher nicht maschinenlesbar.

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Schnappschuss des Monats Juli

Schon fast in Vergessenheit geraten: Die Praxisgebühr. Kaum eine Zeitung schreibt, kaum ein Rundfunksender berichtet mehr darüber. Aber so ist das oft. Egal ob die Gaspreise in Höhe schnellen, die Ökosteuer erhöht wird, Fahrkarten für den Nahverkehr teuerer werden oder gar die Mieten steigen. Erst gibt es laute Proteste, die aber schnell wieder verstummen, weil sie so oder so nichts ändern. Auch mit der Praxisgebühr war es so. Eigentlich schade, denn nach wie vor sorgt sie für spannende Erlebnisse in der Praxis: "Muss ich zehn Euro bezahlen oder nicht?"
Pech, wenn der Schnupfen gerade zum Quartalsende eintritt und möglicherweise zwei Arztbesuche fällig werden. Schade, dass das Portemonnaie zweimal gezückt werden muss, aber nachzuvollziehen. Anders hingegen beim Zahnarzt, wenn es dort Probleme mit der neuen Füllung gibt und sich über das nächste Quartal hinziehen. Dann muss der Patient wieder zehn Euro berappen. Der Einwand, es handele sich doch um eine Reklamation, weil die neue Füllung Schmerzen verursacht, ist den meisten Sprech-
stundenhilfen plausibel.
Dennoch bitten sie um Verständnis: Bean-
standungen oder Garantie-
ansprüche sähen
das Abrechnungs-
verfahren nicht vor.
Tipp: Füllungen also nur zum Quartalsbeginn verpassen lassen, dann bleibt mehr Zeit für kostenfreie Nach-
besserungen.

Wie sich doch die Zeiten ändern: Früher habe ich den Zahnarzt gedanklich verdrängt – bis zuletzt. Heute muss ich schon, um Kosten zu sparen, an Bohrungen und Nachbesserungen im Voraus denken...

Matthias Röhe





Leichtsinn kann
teuer werden

Wer es Einbrechern zu leicht macht, darf hinterher nicht auf den Beistand seiner Hausratversicherung zählen. Dies musste ein Mann erfahren, der seine Wohnung für einen spontanen Nachtbummel über Nacht verließ. Er zog seine mit Glasfenstern versehene Haustür nur hinter sich zu, ohne diese aber abzuschließen. Als der Mann wieder nach Hause kam, stand die Eingangstür offen. Einbrecher hatten einfach die Glasscheiben zerschlagen und mit einem Griff nach innen die Tür aufgeklinkt. Es fehlten eine Reihe von Wertgegenstände. Diese wollte das Opfer von seiner Hausratversicherung ersetzt haben. Zu Unrecht, wie Richter des Oberlandesgerichts Oldenburg entschieden. Jedem vernünftigen Menschen müsse es einleuchten, so die Richter, dass diese Art von Wohnungstür zumindest nachts immer abgeschlossen werden muss. Wer dies unterlässt, missachtet einfachste Sicherheitserwägungen und handelt grob fahrlässig (OLG Oldenburg, Az.: 3 U 34/05).



Verschärfte Regeln fürs
Bargeld an der Grenze

Seit Mitte 2007 gelten an den Ländergrenzen EU-weit verschärfte Regeln für die Ein- und Ausfuhr von Bargeld. Auch an der Grenze nach Dänemark halten die Beamten des Zolls verstärkt ein Auge aufs Portmonee. Schon ein Betrag ab 10.000 Euro ist anmeldepflichtig, zuvor lag der Wert bei 15.000 Euro, sagte ein Sprecher des Zollkriminalamts mit Sitz in Köln. Mitgeführtes Bargeld und diesem gleichgestellte Zahlungsmittel müssen vor der Aus- oder Einreise mündlich angezeigt werden. Wer die Außengrenzen der Europäischen Union überschreitet, muss ab 15. Juni so genannte Barmittel ab einem Gesamtwert von 10.000 Euro sogar schriftlich anmelden. Nur wer in ein anderes EU-Mitgliedsland reise (z. B. von Deutschland in die Schweiz, Österreich, Dänemark) muss den Betrag über 10.000 Euro mündlich anmelden. Die neue Obergrenze solle nicht nur der besseren Bekämpfung der Steuerhinterziehung dienen, sondern auch „Terroristischen Vorhaben“ vorbeugen. Verstöße gegen die Anmelde- und Anzeigepflicht stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden können. Weitere Infos unter www.zoll.de.

Gutscheine: 3 Jahre gültig
Geschenkgutscheine verjähren grundsätzlich erst nach drei Jahren. Das entschied ein Richter am Landgericht München (AZ.: 12 0 22084/06). Eine Kundin wollte nach über zwei Jahren einen Gutschein in einer Parfümerie einlösen, der Inhaber winkte aber ab. Zu Unrecht, wie der Richter hervor hob. Die drei Jahres-Frist gilt übrigens für unterschiedliche Wertpapiere: Gutscheine, Pfand-Bons, etc.

Der arrogante Spruch
des Monats:

"Lieber im Geld schwimmen, als gar keinen Sport."
Uwe Christiansen, Bäcker

Reichtum der
besonderen Art:

"Lieber Schweißperlen im Gesicht, als gar keinen Schmuck tragen."



Handy am Steuer –
die besten Ausreden

Den Ortsausgang erreicht, klingelt auch schon das Handy. Die Mutter ist dran und sagt, dass die wichtige Präsentationsmappe vergessen wurde – sie liegt auf dem Küchentisch. Im Auto telefonieren, ist eine tolle Sache. Allerdings ist es nicht billig. Aber meist ist es der Punkt in Flensburg, der am meisten schmerzt, wenn man von der Polizei beim Telefonieren am Steuer erwischt wird. Darum müssen sich immer wieder Gerichte mit Einsprüchen der Verkehrssünder beschäftigen. Die kommen oft mit den irrsinnigsten Ausreden. Norbert H. beispielsweise fuhr mit seinem Fahrrad zur Arbeit, als sein Handy klingelte. "Ich fahre öfter freihändig. Also kann ich doch auch telefonieren." Oder Anita H. zum Beispiel. Sie trägt eine Zahnspange und behauptete allen ernstes: „Ich habe nicht telefoniert, sondern mir meine Spange mit dem Daumen von unten nach oben an den Oberkiefer gedrückt.“ Weiterer Fall: Stefan P. gab vor Gericht an, mit einem Feuerzeug seine Zigarette angezündet zu haben. Dann hätte sein Ohr gejuckt. Es war also nur ein Feuerzeug, kein Handy, das er am Ohr gehalten hätte. Auch Kathrin S. aus Bergedorf kämpfte gegen ihr Bußgeld und den Punkt in Flensburg. Bei ihr war es ein Hörgerät, das sie in Verdacht des Telefonierens während der Autofahrt brachte. Sie hätte lediglich die Batterien ausgetauscht, mehr nicht. Vor Gericht brauchte sie allerdings keine großartige Rechtfertigung mehr abzugeben: Die Polizeibeamten konnten sich gar nicht mehr an den Vorfall erinnern.
Es ist schon Wahnsinn, was sich Richter und Polizisten so alles anhören müssen. Bei dem einen Verkehrssünder war's ein Spielzeug-Handy, bei anderen ein Diktiergerät. Es kommen auch immer wieder Rasierer, Fotokameras oder Parfümflaschen ins Spiel.
Die Hauptdarsteller am Set von "Simon and the Oaks".
Foto: Röhe
Dreharbeiten für "Simon and the Oaks"
Hamburg (ft) – An dieser Stelle sehen Sie unseren Dreh-Schnappschuss des Monats. Eine Momentaufnahme einer Film- oder Fernsehproduktion. In diesem Monat zeigt Ihnen FoTe-Press eine Momentaufnahme von Dreharbeiten für "Simon and the Oaks". Wir trafen die Filmcrew in Hamburg-Jenfled an. In einem Studio in der Schimmelmannstraße entstanden einige Szenen für diesen Kinofilm. Kurzunhalt: Epische Geschichte über die Freundschaft und Schicksalsgemeinschaft zweier Familien in Schwedens Göteborg in den vierziger und fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht Simon Larsson, der erfährt, dass er adoptiert wurde und einen jüdischen Vater aus Deutschland hat. Nach dem Krieg macht sich Simon auf die Suche nach seinem Ursprung – eine Reise, die ihn zu den Grundfragen des Lebens führt. Der gleichnamige Roman von Marianne Fredriksson erschien 1985 und ist seitdem ein internationaler Bestseller, übersetzt in mehr als 22 Sprachen. Dies ist die erste Verfilmung eines Romans der beliebten Autorin neben SIMON unter anderem von „Hannah`s Töchter“. Die Regie für das epische Familiendrama hat die Schwedin Lisa Ohlin übernommen, die bereits in den USA, Norwegen und Frankreich international gearbeitet hat und mit ihren Projekten SEEKING TEMPORARY WIFE (2003) und SEX, HOPE AND LOVE (2005) beachtliche Erfolge feierte. Der mehrfach ausgezeichnete Kamermann Dan Laustsen (NIGHTWATCH, THE LEAGUE OF EXTRAORDINARY GENTLEMAN) übernimmt die Bildgestaltung. Für die aufwendige Filmmusik konnte Annette Focks (unter anderem KRABAT, VIER MINUTEN) gewonnen werden. Jan Josef Liefers spielt als Ruben Lentov eine der Hauptrollen in der Bestsellerverfilmung und hat eigens dafür Schwedisch gelernt. Die namengebende Titelrolle des Simon wurde mit dem jungen Schweden Bill Skarsgård besetzt. Helen Sjöholm, bekannte Sängerin aus Schweden, die auch schon im internationalen Kinohit „Wie im Himmel“ zu sehen war, spielt ebenso eine der Hauptrollen.
Immer mehr Pädophile suchen übers Internet Kontakt zu Opfern
Im Chat lauert oft der "böse Onkel"
– Kinder werden ganz leicht zu Opfern

Hamburg (mr) – Es fing ganz harmlos an. Die 13-jährige Bianca lernte vor einiger Zeit in einem Chatroom einen Mann kennen. Dieser gab sich als Fotograf aus und versprach der Schülerin eine Model-Karriere. Er lockte sie zu sich nach Hause. Dort zwang er das Mädchen, Badebekleidung anzuziehen. Die Mutter ahnte von alledem nichts. Chat, Internet, Computertechnik – Fremdwörter für die Mutter. Dass im Internet auch Sex-Kontakte zustandekommen können, ist der Frau nicht bewusst. So kommen mehrere Treffen mit Tochter Bianca und dem Fotografen zustande. In erster Linie geht es ihm aber nicht um Fotos, die er auf einschlägigen Internetseiten veröffentlicht. Er will Sex. Sex mit einer Minderjährigen. Bianca ist damit einverstanden. Die zahlreichen Geschenke, die sie von dem 38-jährigen Fotografen bekommt, schätzt sie sehr. Die ganze Geschichte behält Bianca für sich. Weder Freundinnen noch Eltern erzählt sie etwas von den Treffen. Doch in der Schule verplappert sie sich eines Tages. Ein Lehrer bekommt von dem Vorfall alles mit. Der Pädagoge zögert nicht und schaltet die Polizei ein. Zum vereinbarten Treffpunkt kommt beim nächsten Treffen nicht Bianca, sondern die Polizei. Festnahme. Für die Ermittler ist dies kein Einzelfall: Immer öfter suchen Pädophile über das Internet Kontakt zu ihren Opfern – nicht immer sind es junge Mädchen. Auch auf Knaben haben es Pädophile abgesehen. Gerade im Zeitalter von Webcam und Fotohandy werden Kinder dazu animiert, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen, diese zu filmen und an die Pädophilen zu versenden.

Wenden Sie sich unbedingt an Ihre Polizeistation, wenn:
– Ihr Kind mit pornografischem Material (auch Kinderpornografie) belästigt wird (meist per E-Mail)
– Ihr Kind im Chat zu sexuellen Handlungen an sich selbst aufgefordert wird
– Ihr Kind verbal sexuell belästigt wird ("hast du schon Schamhaare")
– Ihrem Kind für sexuelle Handlungen (an sich selbst oder einer anderen Person) Geld angeboten wird.
Tipp: Kopieren Sie alle E-Mails sowie den Dialog im Chatraum (CD-Rom, Diskette). Verzeichnen Sie Datum, Uhrzeit, Anbieter, Chatraum und die Internetadresse des Täters (unbedingt auch den Nicknamen!) und schildern Sie kurz den Sachverhalt. Geben sie die Unterlagen in ihrer Polizeistation ab und lassen sie Ihre Kinder möglichst nie allein chatten.
   
Foto: Röhe/FoTe Press
Foto: Röhe/FoTe Press
Benzin und Diesel teuer wie nie
Hamburg - Die Benzinpreise in Deutschland haben zur Zeit erneut ein neues Rekordniveau erreicht. Der Ruf nach einer steuerlichen Entlastung für Autofahrer wird unterdessen immer lauter. Ein Liter Benzin kostet im Schnitt mehr als 1,38 Euro, Diesel erstmals 1,22 Euro, teilten Sprecher verschiedener Mineralölunternehmen mit. Mehrere Automobilclubs forderten steuerliche Entlastungen für die Autofahrer über die Pendlerpauschale oder beispielsweise die Mineralölsteuer und rieten Autofahrer zu Sparsamkeit beim Kraftstoffverbrauch. Auf den internationalen Ölmärkten...hier geht's weiter...!
Ärger mit der Post
– Problem Briefmarke

Wer kennt das Problem nicht: Man zieht sich eine Briefmarke aus dem Automaten. Mit Speichel befeuchtet man diese, klebt sie auf den Umschlag. Aber hält die Marke dann auch wirklich – bleibt sie haften? Stefan Momm hat so seine Probleme damit. Seine Sendung kam eines Tags wieder zurück. Vermerk der Post: "Bitte zahlen Sie das Postporto." Offenbar ist seine Marke bis zur Entwertung (Stempelung im Briefzentrum) wieder abgefallen. Damit aber nicht genug. Auch mit der neuen Briefmarke, die er aus einem Automaten gezogen hatte, gab es Ärger. Was auf den jungen Mann zukam und was die Deutsche Post dazu sagt, lesen Sie hier!
   
Verwirrter Eindruck? Polizeiprotokoll gibt Rätsel auf
Plöner Polizist beleidigt Opfer von Gewalttat
Plön (ft) – Frank F. (Name ist der Redaktion bekannt) aus dem Norden Schleswig-Holsteins fährt mit seinem Auto aus Lübeck kommend auf der Bundesstraße 76 nach Hause. In Höhe des Plöner Ortsteils Fegetasche macht er auf einem Rastparkplatz eine kurze Pause. Es ist nachts, kurz nach halb zwei. Der junge Mann schließt seinen PKW ab, unternimmt einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft. Minuten später kommen Jugendliche angelaufen. Einer der Jugendlichen schlägt Frank F. ins Gesicht. Er erlitt eine leichte Wunde im Gesicht. Die Jugendlichen sagen nichts, klauen nichts. Frank F. setzt sich in sein Auto, fährt in die nächst beste, beleuchtete Seitenstraße und muss das erlebte verdauen. Frank F. greift zum Handy, wählt 110. Unglaublich: Es geht niemand ran! Frank F. beschließt direkt zur Dienststelle zu fahren. Doch dies ist nicht nötig: Ein ziviles Streifenfahrzeug hält den jungen Mann an. Gemeinsam fahren sie zurück zum Ort des Geschehens. Über Funk wird ein weiterer Streifenwagen angefordert. Die Jugendlichen werden dort angetroffen und vor Ort vernommen, das Opfer befragt. Nach wenigen Minuten ist alles vorbei. Eine Woche später bekommt Frank F. eine Vorladung, muss zur örtlichen Polizei und Ergänzungen zu Protokoll geben. Der Beamte liest den bisher erfassten Teil laut vor. Dort heißt es (vom Plöner Kollegen geschrieben) sinngemäß: "Das Opfer machte eine verwirrten Eindruck." Fassungslos nimmt Frank F. das Wort "verwirrt" zur Kenntnis, schreibt eine schriftliche Beschwerde über diese Beleidigung. Arne Dunka, Polizeioberrat der Polizeiinspektion Plön schreibt dem Opfer: "Die von Ihnen kritisierte Feststellung des Polizeibeamten, Sie hätten einen verwirrten Eindruck gemacht, ist eine rein subjektive, aus Ihrem Verhalten vor Ort (...) abgeleitete Wahrnehmung und beinhaltet keinerlei Wertung.
Anmerkung der Redaktion: Als Synonym für "verwirrt" gibt es abwesend, desorientiert, fahrig, fassungslos, gedankenlos, geistesabwesend, handlungsunfähig, konfus, kopflos, unkonzentriert, vergesslich, wirr oder beispielsweise zerfahren. Sicherlich kann man sich darüber streiten, ob "verwirrt" eine Wertung und Beleidigung darstellt oder nicht. Mit Verlaub: Wird von einem Opfer einer Gewaltat verlangt, dass es völlig sachlich, ruhig und gefasst den Polizisten gegenüber tritt? Werden Polizisten heutzutage nicht mehr diesbezüglich geschult? Es müsste doch mehr dazu gehören, als jemanden voreilig und beleidigend im Protokoll als "verwirrt" zu deklarieren.
   
Am Freitag den Dreizehnten: Unglücke, Unfälle, Pech?
Freitag, den 13. im Jahr 2010
Hamburg (ft) – Ein Freitag, der auf einen 13. fällt, ist für viele abergläubische Menschen ein Unglückstag. Ein ungutes Gefühl haben selbst viele, die sonst nicht besonders abergläubisch sind. Die Angst vor Unfällen oder Unglücken geht einem Großteil der Bevölkerung an einem solchen Tag nicht aus dem Kopf. An jedem Freitag, dem 13., fragen sich Tausende von Menschen, woher dieser Aberglaube eigentlich kommt. Da gibt es fast so viele Antworten wie mögliche Unglücksfälle. Zum größten Teil kommt der Aberglaube aus den USA, wo er mit dem "schwarzen Freitag" zum Anlass des Börsencrashs 1929 seinen Höhepunkt fand. Aber auch der Raketenflug der Apollo 13 spielt eine Rolle: Der Start des Raumschiffs war an einem Freitag. Eine weitere Besonderheit: Die Quersumme des Datums 4.11.70 ergibt wieder die Zahl 13. Die Kreuzigung von Jesus fand zwar nicht an einem 13. statt, aber es entstand der Spruch „Was an einem Freitag hat begonnen, hat nie ein gutes End genommen". Wehe, es läuft am Freitag, dem 13., eine Katze von links nach rechts über die Fahrbahn: das bringt Unglück! Dabei ist statistisch gesehen Freitag der 13. kein risikobehafteter Wochentag in Sachen Unglück, als andere Tage im Jahr auch. Eine Person, die sich krankhaft vor einem Freitag den Dreizehnte fürchtet, leidet unter Paraskavedekatriaphobie. Davon Betroffene ändern ihren gewohnten Tagesablauf: sie stornieren Reisen und Termine, gehen nicht aus dem Hause und bleiben im Bett liegen. Selbst private Verabredungen werden an diesem Tag vermieden. Ob Freitag der 13. nun ein positiver oder negativer Tag wird, wissen wir bekanntlich immer erst hinterher. Im Voraus hingegen sei an dieser Stelle schon einmal verraten: im Jahr 2010 fällt Freitag der 13. auf den 13. August. Alles halb so schlimm! Denn im Jahr 2009 hatten wir Freitag den 13. gleich dreimal. Den ersten am Freitag, dem 13. Februar. Den zweiten am Freitag, dem 13. März und lust but not least den dritten am Freitag, dem 13. November.
   
Ärger mit Pfandbechern auf Hamburgs Hafengeburtstag
Probleme bei der Abgabe von Pfandbechern
Hamburg (ft) – Es ist das größte Hafenfest der Welt: der Hafengeburtstag in Hamburg. Friede, Freude, Party – es ist ein schönes Familienfest. Über 300 Schiffe vom Kreuzfahrer, Feuerwehrschiff bis zum Drachenboot sind dabei jedes Jahr dabei. Es gibt Vorführungen zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Entlang der Hafenmeile sind zahlreiche Stände aufgebaut. Es gibt Handwerksarbeiten, Süßigkeiten, Deftiges und viele Getränkestände von der HafenCity bis zum Fischmarkt. Apropos Getränke: Eigentlich eine tolle, umweltgerechte Idee, dass Getränke in Mehrwegbechern ausgeschenkt werden. Seit 2000 gibt es das Becherpfand, teilte der Veranstalter (Behörde für Kultur, Sport und Medien) mit. Nun gibt es allerdings seit etwa drei Jahren vermehrt das Problem, dass Becher mit einer Pfandmarke oder eines Pfandchips ausgegeben werden. Nur wer diese Chips oder Marken zusammen mit dem Pfandbecher abgibt, erhält sein Pfandgeld zurück. Wer keinen Chip hat, bekommt auch sein Geld nicht zurück! Warum führen viele Standbetreiber zusätzliche Chips oder Marken ein? Andreas Rogalla verkauft Bier und alkoholfreie Getränke, steht seit vier Jahren mit einem Stand auf der Meile. "Wir hatten in den vergangenen Jahren das Problem, dass bei uns Becher abgegeben wurden, die uns nicht gehörten. So haben wir natürlich je Becher einen Euro ausgezahlt, den wir nicht ersetzt bekommen. Unser Lieferant nimmt nur die Becher wieder zurück, die wir auch geliehen haben", sagt Andreas Rogalla. Im Groben und Ganzen haben die meisten Standbetreiber unterschiedliche Becher, in denen sie ihre Getränke ausschenken. Oftmals verschiedene Farben, Logos oder Aufschriften. Wozu dann also diese zusätzlichen Pfandchips oder -marken? Malte P. (Name geändert, ist der Redaktion bekannt) sammelt seit zehn Jahren Pfandflaschen und -becher auf dem Hafengeburtstag. “Früher brauchte ich nur nach den richtigen Ständen zu suchen, die die entsprechenden Becher annahmen und mir das Pfandgeld ausgezahlt haben.” So soll es auch sein. Schließlich sollte es egal sein, wer den Becher wieder abgibt. Ob es derjenige ist, der ein Getränk gekauft hat oder ein Sammler, der den Becher auf der Straße gefunden hat (weil jemand aufs Pfandgeld verzichtet). Wer nur den Becher findet, kann diesen nicht mehr abgeben ohne dazugehörigen Chip oder der Marke. "Derjenige, der ein Getränk kauft, sollte den Becher selbst wieder beim entsprechenden Stand abgeben. So ist das gedacht", sagt Saskia Ostermeier von der Hamburg Messe und Congress GmbH (fungiert als Veranstaltungsbeauftragte für den Hafengeburtstag Hamburg). Der Veranstalter rät den Beschickern zur Verwendung von Pfandmarken. “Wie auf vielen anderen Volksfesten und Veranstaltungen, bei denen solche Pfandregeln greifen, ist die Umsetzung sowohl von Anbietern als auch Besuchern gelernt und hat sich in der Praxis bewährt”, heißt es auf Nachfrage. Wir meinen: Weg mit den überflüssigen Pfandchips - und marken. In den späten Abendstunden schmeißen die meist betrunkenen Hafenfestbesucher ihre Becher achtlos ins Gebüsch, auf die Straße, auf den Gehweg, auf die Partymeile. Wenn kein anderer diese bei den Ständen abgeben kann und letztendlich die Pfandbecher im Müll landen, stimmt etwas nicht mit dem Umweltkonzept Pfandbecher. Böse Zungen behaupten sogar, dass manche Standbetreiber absichtlich das Zurückgeben der Becher erschweren, damit sie das Pfandgeld gar nicht erst wieder auszahlen müssen und somit mehr Geld in der Tasche haben. Sie selbst leihen sich ihre Becher bei einem Großlieferanten für meist 0,20 bis 0,40 Euro. Bei den Beträgen kann sich jeder selbst ausrechnen, was den Betreibern dann zusätzlich als Einnahmen in der Kasse bleibt. Das ist nicht im Sinne des Erfinders! Unser Tipp: Die Becher sollten einfach farblich markiert oder mit Aufklebern versehen werden. So kann ein jeder, im Sinne der Umwelt, die vielen Pfandbecher wieder bei den Ständen abgeben!


Artikel über die Dreharbeiten zu "Bella Block – Blackout"


Artikel über die Dreharbeiten zu
"Das falsche Kreuz"


Informationen
zum Drehort Hamburg. Was wird in der Hansestadt zur Zeit gedreht? Lesen Sie hier...


Artikel: "Das Zusatzgeschäft mit dem Dosenpfand" – Einige Tankstellen nehmen ungern Leergut zurück"


Die Online Ausgabe der Hamburger Allgemeinen Rundschau...


Neuer Landarzt
Wayne carpendale als neuer Landarzt

Wayne Carpendale streift den Arztkittel über. Der 32 Jahre alte Schauspieler ist jetzt Nachfolger von Walter Plathe in der ZDF-Vorabendserie «Der Landarzt». Carpendale, Sohn des Schlagersängers Howard Carpendale, ist seit 8. Januar 2009 in neuen Folgen als Landarzt zu sehen. Zunächst wurden 15 Folgen mit Carpendale gesendet, die bei den Zuschauern sehr gut ankamen. Seit April 2010 werden weitere Folgen in Kappeln und Umgebung abgedreht.

E-Mails
Belastung durch
E-Mails nimmt zu


E-Mails werden zunehmend zur Belastung im beruflichen Alltag. Fast 60 Prozent der Befragten einer repräsentativen Umfrage des Meinungs-
forschungs-
instituts TNS Emnid sagten, dass per E-Mails oft überflüssige oder gar sinnlose Daten ausgetauscht werden. Jeder Dritte (fast 35 Prozent) habe den Eindruck, dass die berufliche Belastung durch elektronische Post zugenommen hat. Dennoch sehen es die meisten gelassen und geben an, während der Arbeit neue E-Mails umgehend zu lesen. Etwa die Hälfte der Befragten rufen ihre Mails sogar noch nach Feierabend ab.


Cover
Der Buchtipp:
"Drehort Hamburg"


Lernen Sie den Drehort Hamburg kennen. In dem Buch "Drehort Hamburg" werden Filme und Serien vorgestellt, die aktuell in Hamburg gedreht werden oder vor einiger Zeit gedreht wurden. Zudem werden ausgewählte Medienunternehmen vorgestellt – denn Hamburg ist nicht nur Kulisse, sondern idealer Medienstandort. Und im Buch werden Promis beschrieben, die Hamburg zu ihrem Dreh- und Angelpunkt gemacht haben. Drei Kapitel – ein Buch. Das ist "Drehort Hamburg". Unseren ausführlichen Buchtipp lesen Sie HIER

Cover
Der Buchtipp:
"Drehort Schleswig-Holstein"


In dem Buch "Drehort Schleswig-Holstein" werden Filme und Serien vorgestellt, die aktuell im Land zwischen den Meeren gedreht werden oder vor einiger Zeit dort gedreht wurden. Zudem werden ausgewählte Medienunternehmen vorgestellt – denn Schleswig-Holstein ist nicht nur Kulisse, sondern idealer Medienstandort. Im Buch werden zudem Promis vorgestellt, die das nördlichste Bundesland zu ihrem Dreh- und Angelpunkt gemacht haben. Unseren ausführlichen Buchtipp lesen Sie HIER

Cover
Der Buchtipp:
"Raubtierjournalimus – der Kampf ums beste Bild"


Das Buch beschreibt den Arbeitsalltag eines Fotografen, der Tag für Tag in den Pressegräben steht und am Roten Teppich prominente Persönlichkeiten abschießt. Ein Kampf ums beste Bild, denn neben ihm stehen Dutzende von „Kollegen“, die einem das Leben ganz schön schwer machen. Tricks und Tipps, wie man gute Pressefotos fertigt und hinterher über eine Agentur vermarktet, stehen in dem 148 Seiten umfassenden Buch. Wie kann man mit seinen Bildern Geld verdienen? Worauf kommt es bei einem Foto an? Wie sieht es mit den Rechten aus? Darf ich einfach Promis fotografieren und dann mit den Fotos machen, was ich will? Ein Fotograf erzählt, wie er tagein und tagaus Pressetermine wahrnimmt, Fotos von Promis produziert, diese mit einem Programm fachgerecht beschriftet, bearbeitet und über eine Fotoagentur in Deutschlands Zeitungen und Zeitschriften bringt. Unseren ausführlichen Buchtipp lesen Sie HIER
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